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Giro d'Italia 2026: die komplette Geschichte von Bulgarien bis Rom

1. Juni 2026·7 Min. Lesezeit

Der komplette Rückblick auf den Giro d'Italia 2026: der bulgarische Start, der Kampf um die Maglia Rosa und wie Jonas Vingegaard Geschichte schrieb.

Ein Giro wie kein anderer

Der 109. Giro d'Italia fand vom 8. bis 31. Mai 2026 statt: 21 Etappen, drei Ruhetage und rund 3.459 Kilometer, mit einer Grande Partenza, die niemand kommen sah: Bulgarien.

Von Bulgarien zum Blockhaus

Drei Tage entlang der Schwarzmeerküste und durchs bulgarische Landesinnere, gefolgt von einem kompletten Reisetag nach Kalabrien. Schon auf Etappe 7, mit 244 km der längsten des Giro, kam der erste Schlag: Jonas Vingegaard gewann am gefürchteten Blockhaus, auch wenn Überraschungsmann Jhonatan Narváez noch neun weitere Tage im Rosa blieb.

Das Rosa wechselt in Pila den Besitzer

Auf Etappe 14, dem ersten echten Alpentest zum Skiort Pila, übernahm Vingegaard endlich die Maglia Rosa. Von da an ließ er sie nicht mehr los: Er gewann erneut in der Schweiz (Etappe 16, komplett außerhalb Italiens ausgetragen) und beschleunigte elf Kilometer vor dem Ziel auf der Königsetappe nach Piancavallo zu seinem fünften Etappensieg.

Geschichte in Rom

Jonathan Milan gewann den chaotischen Schlusssprint in Rom, doch die eigentliche Nachricht war Vingegaards Gesamtsieg: der achte Fahrer überhaupt — und der erste seit Chris Froome 2018 — der alle drei Grand Tours gewann.

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