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Etappe 10ErgebnisseVuelta a España 2026

Vuelta a España 2026: Überraschungssieger Bastien Tronchon gewinnt chaotische Etappe 10 in Elche de la Sierra, Mas bleibt in Rot

1. September 2026·6 Min. Lesezeit

Das hügelige Finale von Etappe 10 in Elche de la Sierra geriet zu einem der chaotischsten Sprints dieser Vuelta: Die frühe Ausreißergruppe wurde innerhalb der letzten 35 Kilometer eingeholt, späte Angriffe von Yevgeniy Fedorov und Xabier Mikel Azparren wurden erst wenige Meter vor der Ziellinie gestellt, und es war Bastien Tronchon (Groupama-FDJ), der zu seinem allerersten Etappensieg bei einer großen Rundfahrt durchsprintete — vor Magnus Cort, Thibau Nys und einem geschlagenen Wout van Aert. Enric Mas kam sicher im Peloton ins Ziel und behält das Rote Trikot, weiterhin mit 1:18 vor Primož Roglič und 1:39 vor Felix Gall. Die komplette Geschichte von Etappe 10, die Gesamtwertung nach zehn Etappen, und ein Ausblick auf die letzte Sprintchance in Lorca.

Eine siebenköpfige Ausreißergruppe, eingeholt 35 Kilometer vor dem Ziel

Auf den 184,5 Kilometern von Alcaraz nach Elche de la Sierra bewältigte das Peloton drei Anstiege: den Puerto del Peralejo, den Puerto de Ayna und den Puerto de Socovos. Eine siebenköpfige Ausreißergruppe — Enzo Paleni, Michael Gogl, Jasha Sütterlin, Fabian Weiss, Sinuhé Fernández und Iván Cobo, später verstärkt durch den solo aufschließenden Fredrik Dversnes — erhielt viel Freiraum und baute einen ordentlichen Vorsprung auf, wurde aber innerhalb der letzten 35 Kilometer endgültig eingeholt von einem Peloton, das wusste, dass das leicht ansteigende Ziel in Elche de la Sierra nach einem Gruppensprint verlangte.

Was folgte, war alles andere als eine kontrollierte Anfahrt auf einen Massensprint. Mehrere Gegenangriffe — darunter ein erneuter Versuch von Dversnes, diesmal gemeinsam mit Iñigo Elosegui — hielten das Peloton in den Schlusskilometern auf Trab, wobei die Abstände zwischen Ausreißern, Gegenangreifern und dem Hauptfeld nie mehr als ein paar Sekunden betrugen.

Fedorov und Azparren auf der Ziellinie gestellt, Tronchon gewinnt den Sprint

Der letzte Funke kam von Yevgeniy Fedorov und Xabier Mikel Azparren, die innerhalb des letzten Kilometers angriffen und es fast geschafft hätten. Erst rund fünfzig Meter vor der Ziellinie wurden sie von einem heranstürmenden Peloton gestellt. Im folgenden Chaos war es Bastien Tronchon (Groupama-FDJ), der sich als Erster durch die Lücke zwängte, knapp vor Magnus Cort (Uno-X Mobility) und Thibau Nys (Lidl-Trek). Wout van Aert (Visma-Lease a Bike), der große Favorit auf den Etappensieg, musste sich mit Platz vier begnügen. Für den 24-jährigen Tronchon, der diesen Winter von Decathlon AG2R La Mondiale kam, ist es der größte Sieg seiner Karriere und sein allererster Etappensieg bei einer großen Rundfahrt.

Das Ergebnis von Etappe 10

Hinter Tronchon, Cort, Nys und Van Aert komplettierten Alessandro Romele, Xabier Mikel Azparren, Finn Fisher-Black, Orluis Aular, Jordan Labrosse und Hugo Hofstetter die Top Ten — alle mit derselben Zeit wie der Sieger, ein Zeichen dafür, wie eng und unübersichtlich der Sprint selbst verlief.

Die Gesamtwertung nach zehn Etappen

Da alle Favoriten in derselben Gruppe ins Ziel kamen, ändert sich in der Gesamtwertung nichts: Enric Mas bleibt Spitzenreiter mit 1:18 vor Primož Roglič und 1:39 vor Felix Gall. Oscar Onley ist Vierter mit 2:20, vor Richard Carapaz (+3:26), Mattias Skjelmose (+3:55), Sepp Kuss (+4:09), Harold Tejada (+4:39), Gregor Mühlberger (+7:33) und Jakob Omržel (+8:05). Auch die Trikots bleiben bei denselben Fahrern: Mas in Rot, Wout van Aert in Grün, Santiago Buitrago im Bergtrikot, und Oscar Onley — mehr als fünf Minuten vor Omržel — als Spitzenreiter der Nachwuchswertung.

Ausblick: die letzte Sprintchance in Lorca, und mehr Vuelta-Lektüre

Am Mittwoch, dem 2. September, steht Etappe 11 an, von Cartagena nach Lorca, auf dem Papier die letzte reine Sprintgelegenheit dieser Vuelta. Sieh dir die Strecke auf unserer Seite zu Etappe 11 an, oder lies unsere Vorschau auf Woche 2 für alles über die Bergetappen, die danach folgen, allen voran der Doppelschlag aus Alto de Velefique und Calar Alto.

Willst du den Rest dieser Vuelta noch einmal durchgehen? Lies unseren Bericht zu Etappe 9 am Alto de Aitana, unseren Bericht zu Etappe 4 in Andorra oder unseren kompletten Guide zur Vuelta a España 2026. Teste dein Wissen mit unserem Woche-1-Quiz, oder erstelle deine eigene Tier List der Favoriten.

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